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Helmut Mazander
Gerontologe

Willkommen.

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Über die PAG

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Was bedeutet Praxis in angewandter Gerontologie?

Angewandte Gerontologie bedeutet: wissenschaftliche Erkenntnisse praktisch nutzen, um ältere werdenden Menschen ein gutes, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Meine Praxis in angewandter Gerontologie ist der Vorläufer des Demenzladen Basel. Gemeinsam mit dem Gerontologen Beat Wyss aus Basel eröffneten wir im Jahr 2010 eben diesen Demenzladen in Basel. Zu diesem Zeitpunkt war diese Einrichtung sehr innovativ, fortschrittlich, gewagt und auch etwas provokant. Die Innovation war, alles zum Thema Demenz aus einer Hand anzubieten. Unserer gerontologischen Auffassung entsprechend war unser Inhalt der präventive Umgang über und mit dem individuellen Lebenslauf, mit dem Angebot zur körperlichen Aktivität und der Mobilität, dem Umgang für und mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, dem Gestalten des individuellen Wohnumfeldes und dessen technische Unterstützung und Umsetzung, der Integration und der Partizipation am gesellschaftlichen Leben und die ethische Auseinandersetzung mit den Fragen zum älter werden ebenso, wie im Lernen und im Umgang mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Das Fundament bildete das Modell der Bedürfnisorientierten Beziehungspflege in angewandter Würde. Dieses Modell erlaubte es uns zu beraten, zu begleiten, zu betreuen und zu pflegen. Nach dem Ende des Demenzladen Basel konnte ich meine letzten Jahre bis zum Erreichen meines Rentenalters noch wichtige und interessante Einblicke in institutionellen Zusammenhängen für und mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen von der Jugend bis ins hohe Alter machen. Als Folge meiner annähernd 45 Jahren Einblicke und des Gestaltens möchte ich nun meine Erfahrungen und mein Wissen weitergeben. Zu diesem Zweck wird die Website gestaltet. Ziel ist es einen Austausch zu führen und die Gegebenheiten zu diskutieren. Deshalb werde ich ab Mai 2026 meinen Podcast «Demenzladen» zur Verfügung stellen.

Angebot

Mein Angebot
 

Regelmässig werden Texte zum Thema teils kostenpflichtig, teils kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich biete Beratung zu den Themen:

Demenz – Was nun?

Arbeiten mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung:

ich komme an meine Grenzen

Kognitive Beeinträchtigung – was heisst das?

Viele weitere Themen

Ich biete Schulungen zu verschiedenen Themen in der Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an.

Ich bespreche regelmässig Themen mit Betroffenen, mit Angehörigen, mit Fachpersonen an (Podcast)
 

Über mich

Über mich

Mein Name ist Helmut Mazander.

Nach nahezu 45 Jahren Berufsjahren konnte ich mir als pflegender Gerontologe vielfältige Einblicke in verschiedenste Ansätze im Lernen und im Umgang für und mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen machen. Ob es psychiatrische Einrichtungen, Alters – und Pflegeheime, mobile Hilfsdienste, sogenannte Behinderteneinrichtungen und/oder während meiner Selbständigkeit waren die Auseinandersetzung immer dieselben. Ist es möglich Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen eine Teilhabe an der sogenannten Normalität zu ermöglichen? Wie soll dies konzipiert und umgesetzt werden können? Dafür ist im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts das Modell der Bedürfnisorientierten Beziehungspflege in angewandter Würde entstanden. Während meinen Aufgaben als pflegender Gerontologe was es mir immer auch wichtig Einblicke in andere Berufsfelder zu machen. Ich konnte Erfahrungen im Detailhandel genauso machen, wir in der Welt des Maschinenbaus und der Baubranche. Ich fuhr LKW und im Zustelldienst. Ich arbeitete im Service und bei der Post. Als Erwachsenenbildner schulte ich erwachsene Menschen in der Begleitung, Betreuung und Pflege und beriet Menschen zu möglichen individuellen Laufbahnen ihres Arbeitslebens. Die Idee des Demenzladen Basel und der internationalen Demenzschule entstand, weil ich immer wieder erschüttert und fassungslos war, dass es möglich war, ohne Konzept, ohne fachliche und methodische Kompetenz, Menschen zu beherbergen, die dringend auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Begleitung, Betreuung und Pflege angewiesen sind. Mein Entschluss nun die Praxis in angewandter Gerontologie weiterzuführen ist der, dass es heute leider immer noch möglich ist, völlig konzeptlos und fachlicher und methodischer Inkompetenz, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und deren speziellen Bedürfnisse zu beherbergen, zu begleiten, zu betreuen und zu pflegen.

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Kontakt
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